Seite 5

Jetzt war ich schon über zwei Jahre hier in Australien 

free web hosting | free hosting | Business Web Hosting | Free Website Submission | shopping cart | php hosting
affordable web hosting | Pets | web page hosting | web hosting | website hosting | web hosting service | web hosting | best web hosting
Have some fun with Google StreetView

Jetzt war ich schon ueber zwei Jahre hier in Australien und mein Heimweh nach meinem Koelle wurde immer groesser.Wir buchten eine Seereise ueber Amerika nach Amsterdam auf einem hollaendischen Schiff , der "Oranje".
Es war die letzte grosse Seereise fuer die "Oranje", danach wurde sie nur noch für Seereisen auf dem Mittelmeer benutzt.

Kurz vor unsere Abfahrt auf der "Oranje"Sydney Hafen, Dezember 1963

Unsere Reise begann am 30.Dezember 1963. Es war ein sehr heisser Tag hier in Sydney,doch dies war typisch fuer die Jahreszeit.
Die Woche vorher hatten wir in Sydney eine sehr grosse Hitzewelle gehabt, mit Temperaturen bis zu 45 Grad. Die Hitze war so gross, dass wir, und auch tausende andere Leute, die Nacht am Strand verbrachten.
Unser erstes Ziel war Wellington in Neuseeland. Wir feierten Neujahr auf dem Schiff, mitten auf der stuermischen Tasmanischen See zwischen Sydney und Neuseeland.

Neuseeland, Hafen von Wellington, Januar 1964 Mit der"Oranje"im Hintergund

Unser Aufenthalt in Wellington dauerte ungefaehr 48 Stunden. Diese Zeit nutzten wir, um soviel wie moeglich zu sehen. Wellington ist bekannt für windiges Wetter und auch diesmal war es keine Ausnahme. Doch wir verbrachten hier eine sehr schoene und interessante Zeit.

Am naechsten Nachmittag verliessen wir Neuseeland in Richtung auf unser naechstes Ziel: Tahiti.

Tahiti 1964

Tahiti 1964

Auf unserem Weg dorthin mussten wir die Internationale Datumsgrenze ueberqueren, so dass wir am Freitag abend zu Bett gingen und am Freitag morgen wieder aufwachten. Dieser Freitag hatte für uns 48 Stunden.
Tahiti ist ein tropisches Paradies mit sehr freundlichen Menschen. Das Wetter hier ist heiss und feucht, das Essen sehr ungewoehnlich aber gesund und schmackhaft. Alles geht hier nur sehr langsam voran, denn die tropische Hitze ermuedet einen sehr schnell.

Nach drei Tagen ging es dann weiter ueber den Aequator nach Acapulco in Mexico . Es war fuer mich die zweite Ueberquerung des Aequators.
Diese Ueberquerung wird immer sehr gross mit "King Neptune" und seiner Schiffsmannschaft gefeiert. Es ist ein alter weltweiter Brauch, der fast auf jedem Schiff begangen wird und auch eine gute Ausrede zum Feiern ist.
Acapulco war schon damals eineTouristenstadt mit Luxushotels, doch das Leben für die meisten Einheimischen war sehr arm. Acapulco ist eine sehr interessante Stadt mit vielen Sehenswuerdigkeiten.

Hafenrundfahrt in Acapulco 1964

Am Strand von Acapulco 1964

Waehrend unseres Aufenthaltes in Acapulco wurde uns mitgeteilt, dass in Panama, unserem naechsten Ziel, ein kleiner Krieg zwischen Panama und Amerika ausgebrochen war.Die Konsequenz war, so erfuhren wir, dass wir nicht den Panama-Kanal überqueren konnten. Das bedeutete eine verlaengerte Schiffsreise um Suedamerika herum (circa 3 Wochen). Ich selbst hatte wirklich nichts dagegen, meinen Urlaub um drei Wochen zu verlaengern.
Doch als wir gerade in der Naehe des Panama-Kanals waren, erfuhren wir, dass wir den Kanal zwar doch benutzen konnten, aber in Panama-City das Schiff nicht verlassen sollten.

Mexico,in der Nähe von Acapulco

Panama-Kanal 1964

Panama-Kanal 1964

Die Fahrt durch den Panamal-Kanal war ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Die tropische Landschaft und die Konstruktion des Kanals werden immer in meiner Erinnerung bleiben. Unser Schiff musste durch Schleusen einen Berg hinauf und am Ende wieder herunter steigen.In Panama-City angekommen, entschlossen wir uns gegen den Rat des Kapitaens, das Schiff doch zu verlassen, um uns die Stadt anzusehen.
Wir mieteten uns ein Taxi mit Chauffeur fuer drei Tage. Der Chauffeur begleitete uns die ganze Zeit, die wir in Panama-City waren, und passte auf, dass wir in keine Gefahr gerieten. Auch hier in Panama gab es sehr viele arme Leute.

Unser Chauffeur in Jamaica 1964

Hotel in Kingston, Jamaica 1964

Unser naechstes Ziel war Kingston, Jamaica. Jamaica war damals noch eine englische Kolonie. Die Insel ist auch ein tropisches Paradies mit freundlichen Einwohnern, einige Leute sahen zwar fuer uns damals noch sehr wild aus, waren aber vollkommen harmlos. Man muss Jamaica gesehen haben um die Schoenheit dieser Insel zu beschreiben.
Hier mieteten wir uns auch ein Taxi mit Chauffeur fuer die ganze Zeit (3 Tage) die wir in Jamaica verbrachten, um so viel wie moeglich von der Insel zu sehen.

Wir verliessen Jamaica an einem Nachmittag und unser naechster Bestimmungsort war Port Lauderdale in Florida, ungefaehr 20km. entfernt von Miami.
Auf der Seefahrt dorthin sahen wir die Kueste von Haiti und von Kuba.
  In Miami angekommen mieteten wir uns gleich ein Auto, diesmal ohne Chauffeur, und sahen so ziemlich alles was wir in der kurzen Zeit,(4 Tage) die wir hier waren, sehen konnten.

Unser Auto in Miami Florida 1964

Miami Beach

Der Lebensstil hier in Florida war fast der gleiche wie in Australien. In Miami sahen wir unter anderem das beruehmte "Miami Aquarium". Es war zwar damals noch im Aufbau, jedoch trotzdem sehr interessant und sehenswert.

Nach 4 Tagen in Miami ging es dann weiter durch das Bermuda-Dreieck nach England

 Bilder aus Australien

<<Zurük                 Home              Nächste Seite>> 
View My Guestbook
Sign My Guestbook  

Ein Bericht von Siegfried Lehmann,

Mehr Informationen auf FredsHomepage: