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Safari und Opale in Lightning Ridge!
Die Strassen und Autobahnen waren damals noch sehr schlecht und voll mit Schlagloechern. Auch war es sehr gefaehrlich nachts zu fahren, denn die Scheinwerfer von unseren Land-Rover lockten viel Wildleben auf die Strasse. Ich musste sehr aufpassen, denn die Strassen waren voll mit Kaenguruhs, Wombats, Hasen, Füchsen und anderen Tieren. Die Fahrt war bestimmt kein Picknick, denn immer wieder sprang ploetzlich ein Tier vors Auto. Unser Trip führte uns über Katoomba in den Blue Mountains ungefaehr 120km nordwestlich von Sydney. Dann ging es über Lithgow, Bathhurst, Orange, Wellington, Dubbo, Gilgandra, Coonabarabran und Narrabri und endlich kamen wir an unser Ziel, Moree. Wir erreichten Moree kurz vor Mittag und nun war es auch Zeit etwas zu essen, denn wir waren nach der langen Fahrt doch sehr hungrig. Wir besuchten einen Pub und erkundigten uns, wo wir für einige Zeit campen koennten. 40km noerdlich von Moree fanden wir einen geeigneten Platz an einem Fluss, ich glaube er hiess "Gwydir".
Hier bauten wir unser Zelt und Lager auf. Am naechsten Morgen sahen wir uns die Umgebung an. Die Gegend war einfach perfekt. Wir sahen Kaenguruhs, Emus und sogar auch ein paar Wildschweine.Wir blieben hier fuer 2 Wochen. Ich will hier nicht alles beschreiben, aber wir hatten hier eine herrliche Zeit. In meinen wildesten Traeumen, hatte ich mir nicht eine solche aufregende Safari vorstellen koennen. Vielleicht sagen die Bilder mehr, als ich hier beschreiben kann.
Im Februar 1963 war es dann soweit. Diesmal fuhren wir tagsueber. In Lightning-Ridge suchten wir uns zuerst eine gute Gegend aus um unser Lager zu bauen. Die Hitze hier war kaum auszuhalten (ueber 40 Grad).
Wir brauchten ueber eine Woche bis wir uns alles so einigermassen aufgebaut hatten. Auch brauchte ich ungefaehr 4 Wochen bis ich mich richtig eingelebt hatte. Wir suchten uns dann eine Grube aus, wo wir nach unseren Opalen graben konnten. Die Arbeit war sehr schwer, doch es lohnte sich. Auch lernten wir hier viele einheimische Leute kennen, die uns sehr unterstuetzten. In der Zwischenzeit hatten wir uns hier ein richtiges Zuhause aufgebaut. Wir hatten uns auch einen Hund und ein kleines Kaenguruh (Joey) angeschafft. Joey wurde ganz zahm und folgt mir wo immer ich auch hin ging, sogar in die Pub. Hier einige Bilder von unserem Leben in Lightning-Ridge. Ich glaube hier erzaehlen die Bilder mehr als ich beschreiben kann
Wir blieben in Lightning-Ridge ungefaehr 6 Monate. Wieder in Sydney angekommen, fing ich eine neue Stelle als Schweisser an. Nun war ich schon ueber 2 Jahre in Australien und mein Heimweh nach meinem Koelle wurde immer groesser. So beschlossen mein Freund Roland und ich wieder nach Koeln zu gehen und buchten einige Wochen spaeter eine Schiffsreise nach Amsterdam. Ein Bericht von Siegfried Lehmann, Mehr Informationen auf Freds Homepage |